Der Arnika wächst auf ungedüngten Waldwiesen und auf Almen der Alpen und des Alpenvorlandes. Die Heilkräftigen Pflanzenteile sind die Blüten. Arnika enthält das Arnicin einen Bitterstoff , ätherisches Öl, Gerbsäure, Harze und ein flüchtiges Alkaloid. Arnika wird bei verschiedenen Verletzungen meist als Umschlag verwendet. Infolge des Gehaltes an Ätherischen Ölen kann es bei zur oftmaligen Anwendung zu Hautreizungen kommen, daher sollte man die zu behandelnde Stelle vorab mit einem fetten Öl einreiben. Arnika wird auch in der Homöopathie oder in der Tiermedizin angewendet. In der Volksheilkunde ist Arnika als Heilpflanze ganz zuoberst eingereiht. Arnikageist gilt als ein Gutes Einreibemittel bei Hexenschuss oder rheumatischen Beschwerden.