Der Bärlapp hat moosartige bis zu zwei Meter lange am Boden dahin wachsende beblätterte Stengel. Der Bärlapp ist blütenlos und die Sporenbehälter sitzen in den dachziegelartigen Blättchen der Fruchtähren. Die Sporenreife ist August, September. Als Wirk- und Heilstoff enthält der Bärlapp das Alkaloid Lykopodin, ein sauer reagierendes fettes Öl, Glycerin, organische und gesättigte Säuren unter anderem noch Proteinstoffe, Zucker, Harze und Aluminiumverbindungen. Die Sporen dienen als Puder beim Wundsein oder bei nässenden Hautausschlägen. Dieses Naturheilmittel wird bereits in Mittelalterlichen Kräuterbüchern empfohlen. In der Homöopathie hat der Bärlapp noch heute eine große Bedeutung.