Der Berberitze oder lateinisch Berberis vulgaris werden eine ganze Reihe von Heilwirkungen zugeschrieben. Bei der jungen Pflanze sind die Äste rutenförmig und rötlich gefärbt. Die gelben Blütentrauben blühen im Mai und im Juni. Die Beerenreife ist im August und September. Unreife Beeren sind leicht giftig. Die reifen Beeren können bedenkenlos genossen werden. Die Heilkräftigen Pflanzenteile sind die Beeren und die Rinde der Wurzel. Die reifen Beeren enthalten Fruchtsäure, Pectose und einige noch nicht näher erforschte aromatische Säuren. In der Wurzelrinde ist unter anderem eine Reihe von Alkaloiden enthalten. Die heilende Wirkung erzielt man durch Zubereitung eines Tees aus der Rinde, mit einem Sirup oder einem Fruchtessig aus den Berberitzenfrüchten. Weiters findet der Berberin auch Anwendung in der Homöopathie.