Die Brennessel, lateinisch Urtica dioica hat einen ausdauernden Wurzelstock und ist in ganz Europa beheimatet. Die Blütezeit ist ab Juli bis in den Herbst. Die Samenreife der Brennessel ist im Herbst. Der Stengel und die Blätter sind mit Brennhaaren besetzt die innen hohl und mit Wirkstoffen gefüllt sind. Bei geringster Berührung stechen die Spitzen dieser Brennhaare sie brechen ab und der Inhalt des hohlen Haares tritt aus. Dieser Stoff erzeugt das bekannte brennen auf der Haut. Die Heilkräftigen Pflanzenteile sind das ganze Kraut und auch die Wurzel. Die Heil- und Wirkstoffe der Brennessel sind umfangreich. Da wäre Eisen, Magnesium, Natrium, Phosphor, das Enzym Sekretin, Gallussäure um nur einige zu nennen. Der Bennessel wurden stets die höchsten Heilkräfte zugeschrieben. Albrecht Dürrer schätzte die Brennessel als Heilpflanze so hoch ein, das er diese sogar in einem seiner Gemälde verewigte. Auch der Naturarzt Dr. Heinrich Hoffmann widmete der Pflanze einen Vers. Die Brennessel zählt zu einem der besten Blutreinigungsmittel unter den Heilpflanzen. Brennessel Extrakte vermögen den Blutzuckergehalt zu senken um nur zwei heilende Anwendungen zu nennen. Die Brennessel findet man unter anderem auch in der Homöopathie und in der Tiermedizin.