Der Echte Ehrenpreis, ein Wundheilkraut mit einem ausdauernden Wurzelstock der niederliegend treibt. Fast holzartige behaarte Stengel mit kurz gestielten Blättern und blassblauen Blüten. Die Blütezeit ist Mai und Juni. Der Echte Ehrenpreis bevorzugt einen lichten trockenen Standort. Die Heilkräftigen Pflanzenteile sind das blühende Kraut während der Blüte. An Heil- und Wirkstoffen sind Bitterstoff, Gerbstoff, ätherische Öle, etwas Fett und Zucker, Glukosid und Aucubin enthalten. Der Saponingehalt ist umstritten. Dieses Wunderkraut wurde bereits im Jahre 1577 von Hieronymus Bock, im Jahre 1762 vom Naturarzt Weinmann und von Kneipp lobenswert erwähnt, so soll dieses den Gesamtorganismus aufs günstigste beeinflussen. Sehr zu empfehlen ist der frische Saft der blühenden Pflanze als Blutreinigunsgsmittel bei Hautlleiden, Exzemen, oder Abszessen. In der Volksheilkunde wird der Ehrenpreis unter anderem auch als Wundkraut sehr geschätzt. Man verwendet es hier als Teeaufguss oder in Branntwein angesetzt. Ähnlich, doch mit weniger Wirkung ist der Gamander Ehrenpreis. Gleich in der Wirkung wie der Echte Ehrenpreis ist der Alpen Ehrenpreis der auch als Ebenauskräutl bekannt ist. Der Ehrenpreis findet seine Anwendung auch in der Homöopathie und in der Tiermedizin.
Echter Erenpreis wird in Olivenöl angesetzt. Daraus bereitet man dann unter Zugabe weiterer natürlicher Inhaltsstoffe eine Salbe und diese hilft ausgezeichnet bei Schuppenflechte.