Eibisch - Heilpflanze

Eibisch - Heilpflanze

Der Eibisch, eine Pflanze mit heilkräftigen PflanzenteilenDer Eibisch, lateinisch Althaea officinalis hat einen ausdauernden Wurzelstock Die Blütezeit reicht von Juni bis ende August. Der Eibisch darf nicht mit der Eibe verwechselt werden. Der Eibisch liebt tiefgründige und feuchte Böden. Die Heilkräftigen Pflanzenteile sind die Wurzeln oder Radix Althaeae, die Blätter oder Folia Althaeae und die Blüten oder Flores Althaeae. Die Blätter werden grundsätzlich erst nach der der Blütezeit gesammelt. Die Wirk- und Heilstoffe sind pflanzlicher Schleim, Stärke, Zucker, Pektin, Gerbstoff, fettes Öl, Asparagin, Mineralsalze, und ein leicht lecithinähnlicher Stoff. Schon im Altertum wurde der Eibischwurz sehr geschätzt. Eibisch wurde Vom Naturarzt Hufeland sehr gelobt, von Kneipp eher nicht empfohlen, das lag aber an seiner falschen Zubereitung. Eibisch darf aufgrund seiner besonderen pflanzlichen Schleimstoffe nie gekocht werden, nicht einmal mit heißem Wasser überbrüht werden. Die Eibischwurzel wird in kaltem Wasser für acht Stunden angesetzt, dann abgeseiht und erst jetzt leicht angewärmt. Einen Tee kann man aus den Blättern und den Blüten bereiten. Richtig zubereiteter Eibischtee wirkt gut bei Husten. Ein Brei aus der Eibischwurzel hilft bei Augenentzündungen und als schmerzstillende Wundauflage bei Verbrennungen. Der Eibischtee kalt bereitet und leicht gewärmt als Mund- und Gurgelwasser ist wohl vielen bekannt. Der Eibisch findet Anwendung in der Homöopathie und in der Tiermedizin. Ein naher Verwandter ist der Roseneibisch lateinisch Althaea rosea dessen Blätter dem Efeu sehr ähnlich sind.





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