Engelsüß - Heilpflanze

Engelsüß - Heilpflanze

Engelsüß oder auch Steinfarn genannt, eine Heilpflanze gedeiht in den Wäldern Europas

Engelsüß ist eine Heilpflanze die auf gutem Waldboden oder auf halbvermoderten Baumstümpfen wächst. Die Sporenreife der Heilpflanze reicht von Juni bis Ende August. Der Heilkräftige Pflanzenteil der blütenlosen Pflanze ist der Stunk, lateinisch Rhizoma Polypodii, dieser entfaltet seine Wirkung ab September. Frisch verwendet oder kleingeschnitten enthält der Strunk folgende Heil- und Wirkstoffe, Gerbstoff, Glyzyrrhin, Schleim, Zucker, Fett, Harz und ätherische Öle. Engelsüß findet Anwendung bei Heiserkeit und Husten da er sehr schleimlösend wirkt. Den Tee setzt man mit einer Tasse kaltem Wasser an und lässt dies etwa acht Stunden ziehen. Nach dem Abseihen wird der Teerückstand mit heißem Wasser abgebrüht und nach etwa einer Stunde mit dem angesetzten Tee vermischt. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass man Tee kochen muss. Durch das Kochen des Tees wird das enthaltene Glyzyrrhin zur Gänze zerstört und der Tee verliert seine heilende Wirkung. Äußerlich kann der Aufguss zur Wundreinigung verwendet werden oder als Umschlag bei Hautabschürfungen. Engelsüß und davon ein Wurzelextrakt, gilt unter anderem als eines der besten Heilmittel zur Linderung von Wechseljahrsbeschwerden. In der Volksheilkunde gilt der auf Eichenstämmen wachsende Strunk als der heilkräftigste. 





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