Der Heilkräftige Pflanzenteil dieser stark aromatisch riechenden Heilpflanze ist in erster Linie der Wurzelstock - Rhizoma Valerianae aber auch Radix Valerianae. Aus den Wurzeln wird das Extrakt „Extractum Valerianae" und der weingeistige Auszug „Tinctura Valerianae gewonnen. Baldrian ist nicht nur in der Homöopathie sondern auch in der Pflanzenheilkunde ein altbewährtes Hausmittel bei Schlafstörungen. Die homöopathische Tinktur Valeriana 3 mal täglich 20 - 30 Tropfen mit etwas Zuckerwasser eingenommen hilft so bei:
Reizbarer Nervenschwäche, bei Hysterie und Schlaflosigkeit, bei Kopfschmerzen und Hexenschuss, bei Schmerzen und Steifheit im Kreuz, bei nervösen Herzbeschwerden oder bei einem nervösem Magen und auch bei Störungen in den Wechseljahren.
Ein Verwandter des Baldrians ist der Speik oder auch Alpenbaldrian genannt. Dieser gedeiht in den höheren Alpenregionen auf tiefgründigen Matten den sogenannten „Speikböden" er hat die gleichen Inhaltsstoffe wie der Baldrian und wird auch in der gleichen Weise in der Naturheilkunde angewendet. Im Bedarfsfall sollte immer ein Arzt, ein Heilpraktiker oder eine professionelle Fachkraft aufgesucht werden, welche die Homöopathie und deren Wirkung kennen.