Beinwurz wird auch Beinwell genannt. Keine der einheimischen Heilpflanzen enthält den Wirkstoff Allantoin in so reicher Menge wie der Beinwurz, jener Heilstoff der für die Zellbildung am meisten benötigt wird. Das ebenfalls in der Wurzel enthaltene Cholin wirkt auf den Kreislauf, indem die Gefäße erweitert werden und dadurch die Durchblutung bei gleichzeitiger Vermehrung der roten Blutkörperchen gesteigert wird. Im Bedarfsfall sollte immer ein Arzt, ein Heilpraktiker oder eine professionelle Fachkraft aufgesucht werden, welche die Homöopathie und deren Wirkung kennen.
In der Homöopathie wird aus der frisch gegrabenen Wurzel eine Essenz hergestellt, die äußerlich bei Knochenbrüchen und sonstigen Verletzungen zur Anwendung kommt, jede Verletzung aktiviert die Selbstheilungskräfte des menschlichen Organismus und hier kann die Homöopathie stimulierend und regulierend ansetzen. Eine Homöopathische Tinktur, verdünnt verwendet man bei entzündetem Zahnfleisch. Symphytum kann auch bei Sehnenscheidenentzündungen, bei Verstauchungen oder Knochenhautentzündungen oder generell bei Problemen mit dem Bewegungsapparat eingesetzt werden.