Honig, Ergebnis aller Pflanzen

Honig, Ergebnis aller Pflanzen

Kein echter Honig ohne Bienen

Etwa 2000 Bienen benötigen einen ganzen Sommer lang um ca. ein Halbes Kilo Honig zu erzeugen. Honig ist das Produkt des Saftes, den die Bienen nach dem Sammeln des Nektars in ihren Körpern verarbeiten, fermentieren, verdichten und in den Zellen des Bienenstockes ablagern. Dieser Saft ist ein Gemenge von Fruchtzucker, Traubenzucker, Duft-  und Schleimstoffen, Ameisensäure, Ätherischen Ölen und Wasser. Man unterscheidet zwischen dem Kräuter-und Wiesenhonig, dieser stammt von den verschiedensten Wiesenblumen, dem Waldhonig, der hauptsächlich von den Blüten der Nadelhölzer wie Fichte, Tanne, Kiefer oder Lärche stammt, dem Heidehonig und dem Akazienhonig. In Aroma und Geschmack sind Unterschiede zu erkennen, in der Heilwirkung sind sie alle gleich, ob flüssig oder kristallisiert. Kristallisierten Honig kann man durch erwärmen im Wasserbad rasch wieder flüssig machen aber WICHTIG, das Wasser darf nicht über 45 Grad Celsius haben. Die zwei wichtigsten Arten der Honiggewinnung passieren auf kaltem oder auf warmem Wege. Der beste und der natürlichste Honig mit den meisten Heilkräften ist der kaltgeschleuderte Honig. Der Honig verliert durch Aufkochen oder Erhitzen seine ganze Heilkraft. Vitamine und Fermente werden zerstört und die ätherischen Öle, die Ameisensäure und die Duftstoffe verflüchtigen sich. Honig kann bei zu früher Gewinnung Magenbeschwerden und Sodbrennen auslösen. Honig der zu bald gewonnen wird enthält mehr Wasser und ist somit schwerer und das bringt mehr Gewinn. Dieser Honig verliert frühzeitig seinen Duft, er kann sauer werden. Vollkommen ausgereifter Honig enthält Ameisensäure die ihn haltbar macht. Honig kann man auf die unterschiedlichsten Arten strecken und verfälschen. Möchte man auf Nummer sicher gehen so ist man gut bedient den Honig beim Imkerverein oder bei einem persönlich bekannten Imker zu kaufen. Honig eignet sich auch als direkte Wundauflage, er wirkt bakterientötend durch die Ameisensäure. Honig ist nicht nur wohlschmeckend und nahrhaft, er wirkt Blutbildend, ist leicht verdaulich und fördert einen normalen Stuhlgang. In der Volksheilkunde genießt der echte Bienenhonig hohes Ansehen. Honig mit Kräutertee, mit Kren, Rettich oder Haferflocken hilft bei Abgespanntheit, bei tränenden Augen, bei Bartflechte und bei Schuppenflechte, gegen Blasenleiden und er wirkt Blutreinigend. Honig wirkt  als Klistier zubereitet und als Wickel angewendet fiebersenkend. Honig hilft bei rissiger Haut  gegen Hornhaut und Hühneraugen. Honig wirkt bei Husten schleimlösend, die Liste der Heilkräfte des Honigs ließe sich noch lange fortsetzen. Honig ist fast unbegrenzt haltbar, vorausgesetzt er wird in gut verschlossenen Gläsern kühl, dunkel und trocken gelagert. Honig ist ein Naturheilmittel, das man nicht erst bei Krankheit anwenden sollte.





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