
Die Brunnenkresse ist eine ausdauernde Wasserpflanze. Der Geschmack ist leicht bitter und scharf. Der Heilkräftige Pflanzenteil ist das frische Kraut, lateinisch Herba Nasturtii das man von März bis in den Herbst hinein sammeln kann. Heil- und Wirkstoffe sind größtenteils nur in der frischen Pflanze vorhanden, wodurch due Konservierung durch Trocknung nicht möglich ist. Die Brunnenkresse ist eine blutreinigende und blutverbessernde Heilpflanze. Das frische Kraut zerstoßen und aufgelegt hilft gegen Hautun-reinheiten. Kresse wirkt magenstärkend, harntreibend und stark schleimlösend. Die zahlreichen Mineralstoffe, Eisen- und Jodgehalt beeinflussen den Stoffwechsel günstig und regen das Drüsensystem an. Man verabreicht die Brunnenkresse am besten als Salat. Auch die Einnahme von Frischsaft mit der fünffachen Menge an Wasser ist möglich. Der reine Saft darf nicht eingenommen werden, da dies Entzündungen im Magen und im Hals auslöst. Frauen dürfen während der Schwangerschaft die Brunnenkresse nicht verwenden. So vielseitig die Heilkraft der Brunnenkresse auch sein mag, muss aber vor einer zu hohen Dosierung oder einer zu langen Anwendung gewarnt werden. Die Kresse findet auch in der Homöopathie ihren Platz.