Salbei - Heilpflanze

Salbei - Heilpflanze

Der Salbei, lat. Salvia officinalis eine HeilpflanzeDer Salbei hat viele Volksnamen, aber noch viel mehr Heilstoffe und Wirkstoffe. Ätherischen Öle, Salviol, Salven, Thyon, Pinen, Zineol, Borneol, Kampfer, Gerbstoff, Bitterstoffe, Eiweiß, Stärke, Gummi, ferner Kalziumoxalat, phosphorsaure Salze und Spuren von salpetersauren Kali- und Kalksalzen. Die Salbeiblätter lat. Folia Salviae genießen schon seit dem Mittelalter ein hohes Ansehen in der Volksheilkunde. Der Salbei ist ein Schweißregulierendes Mittel, Salbei wirkt blutreinigend. Der Salbeitee ist ein ausgezeichnetes Gurgelwasser bei Rachenentzündung, bei Entzündung der Mandeln oder der Mundschleimhäute. Salbei wird zur Heilung der verschiedenen Äußerungen von Stoffwechselerkrankungen verwendet. Salbeitee ist auch für stillende Mütter ein guter Heilpflanzentee, der Salbeitee verhindert den Milchstau und dessen nachteilige Auswirkungen. Auch in der Homöopathie hat der Salbei einen Platz. Salbei in Rotwein angesetzt ist eines der besten Wundreinigenden Mittel bei eiternden Wunden. Bei Verschleimung hilft ein Tee aus Salbei, Kamille und Zinnkraut. Der Wiesensalbei und der Salbeigamander sind ebenfalls wertvolle Heilpflanzen, aber in der Wirkung schwächer als der echte Salbei. Der Salbei ist ein ausdauernder Halbstrauch. Der Stengel ist am Grunde holzig und wie die jungen Blätter fast weiß und filzig. Die Blüten sind so genannte Lippenblüten und die Blütezeit ist im Juni und Juli. Vom echten Salbei werden nur die Blätter vor der Blüte gesammelt. Die Blätter dürfen nur im Schatten getrocknet werden, man wendet diese während der Trocknungszeit mehrmals.





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